Jahrescharts 2013 – Sebastian

James Blake – Retrograde  |  Im Gegensatz zu Drake, Autre Ne Veut und Kanye-mein-Album-wurde-von-einer-Lampe-inspiriert-West entzieht sich der Hype um James Blakes zweites Album “Overgrown” nicht meinem Verständnis. Aber was weiß ich schon.

Nine Inch Nails – Copy of a…  |  Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich und Trent Reznor noch mal zusammen kommen und dann macht der so was.

Nils Frahm – Says | Für die Klaviermusik war es ein sehr gutes Jahr. An der Spitze standen für mich am Ende Nils Frahm und Lubomyr Melnyk. Beide haben 2013 zweifellos fantastische Alben veröffentlicht. Frahms Spaces fand aber dank seiner experimentellen elektronischen Ader etwas öfter den Weg in meine Jukebox. Zudem hat der junge Mann noch ein Stein im Brett von seinem Screws Album, dass er mit 9 Fingern, weil einer gebrochen, in seinem Wohnzimmer aufnahm und nach wie vor bei Soundcloud verschenkt.

Menace Beach – Drop Outs | Da steckt so viel Gutes drin, man weiß gar nicht wo man anfangen soll mit den Referenzen. Wahrscheinlich bei Dinosaur Jr., das ist immer ein guter Anfang.

Mozes & The Firstborn – I Got Skills  |  Wahrscheinlich das Album, dass ich und mein 15-jähriges Alter Ego 2013 am ausgiebigsten gefeiert haben. Nicht weil da alles neu gemacht wurde, sondern weil da alles richtig gemacht wurde.

together Pangea – Badillac  |  Das Album kommt erst 2014, aber diese Session Aufnahme des Titeltracks allein macht die Platte zu meiner Most Wanted des Jahres.

Swim Deep – King City  |  Definitiv der Titel des Sommers. Ich strebe jetzt eine Karriere als Filmemacher an und belebe das Coming of Age Genre mit der Nummer wieder.

Drenge – Fuckabout  |  Hymne.

http://www.youtube.com/watch?v=FoHkdxPn7w4

Gap Dream – Chill Spot  |  Der einzige Grund, warum ich erst später auf Gap Dream gestoßen bin ist, dass ich beim fast schon irrwitzig fantastischen Output von Burger Records in letzter Zeit nicht nach komme. Dann hat Giorgio Moroder gemeint, dass er die gut findet und obwohl er am letzten Daft Punk Album mitgearbeitet hat, hat das trotzdem gestimmt.

Iceage – Ecstacy  |  So viel Verzweiflung wie Iceage auf “You’re Nothing” im kleinen Zeh haben, hat das ganze Dark Wave Revival gesammelt nicht verramschen können. That’s a good thing, by the way.

Mile Me Deaf – Brando  |  Es war ein großartiges Jahr für und von Siluh und überall fällt der Name Wolfgang Möstl. Die Sex Jams wurden ja auch verdienterweise für “Trouble, Honey” abgefeiert, die stehen dann auf der Liste der besten Livebands 2013 ganz oben. Zuhause hat sich bei mir aber Mile Me Deaf durch gesetzt.

Finn Nelé – Lark  |  Auch eines der besten Live Konzerte 2013 und spiegelt am besten wieder was ich mir für dieses Jahr wünsche: weniger Show, weniger dummes Geschwätz, mehr von der Leber weg.

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