igou – Basteln für Fortgeschrittene

Zwei grundsympathische Menschen, die in Salzburg ein Label haben und sträflich unbekannt sind, dafür dass sie derart schicke Dinge herstellen. So kann das nicht weitergehen.

Wollt ihr euch und igou kurz vorstellen.

igou ist ein junges Label aus Salzburg, das in liebevoller Handarbeit verschiedenste Unikate von Kleidung über Accessoires fertigt.Wir, Romana Schiller und Johannes Reiter, beschäftigen uns mit verschiedensten Materialien und Techniken, wodurch sich viele Ideen entwickeln und neue Wege erschließen lassen.

Was für Vorlieben an Materialien oder Gegenständen gibt es?

Das „Handwerk“ ist unsere große Leidenschaft. igou steht nicht allein für diese Leidenschaft, sondern beschreibt ein ganzes Lebensgefühl. Dieses zeigt sich gerne auch im experimentieren mit recycling-Material. Dem Material wird dadurch eine neue Bedeutung und Funktion zugeschrieben. Dies ist unser Beitrag zur Entwicklung einer anderen Lebensweise und Gestaltung.

Woher kommen die Ideen für eure Stücke?

Unsere Inspiration liegt sozusagen auf der Straße. Das Umfeld, unser Alltag , aber oft auch die Notwendigkeit, geben uns Anlass für unsere Stücke. Not macht ja bekanntlich erfinderisch

Schaut man so Städte wie München mit dem Stijl-DesignMarkt oder Wien mit dem FESCH’MARKT an, stellt sich die Frage, ob es vorstellbar wäre, in Salzburg auch bald einen ernstzunehmenden Kunst- & Designmarkt zu haben. Was denkt ihr?

Es gibt auf jeden Fall Potenzial und einige kreative Köpfe, die einen solchen Raum und Ort des Austausches suchen. In Seekirchen, Emailwerk findet zwar jährlich zur Weihnachtszeit der Vielfalt Markt statt, dieser wurde jedoch nur mäßig wahrgenommen.

Fahrt ihr auf viele Kunst- & Designmärkte? Gibt es einen Favoriten?

Weihnachten 2009 haben wir zum ersten Mal igou-Produkte am Handlichen Weihnachtsmarkt in Innsbruck feilgeboten, seitdem fahren wir jährlich hin und haben uns zudem noch ein paar andere Märkte angeschaut. Der Handliche Markt in Der Bäckerei in Innsbruck ist wegen seiner charmanten familiären Atmosphäre unser Favorit.

Wie sieht das typische Publikum dort aus? Gibt es überhaupt eins?

Ein typisches Publikum gibt es nicht. Junge Leute, Eltern mit Kindern, aber auch die ältere Generation zeigt Interesse.

Die Möglichkeit andere Labels anzupreisen, die euch persönlich begeistern:

ELM von Christina Horner, Arbol Longoard Kollektiv und Sándor Buz mit Sanyi Unique Glas Art.

Gibt es in Salzburg eine junge Szene an Modeschaffenden, die vielleicht sogar wie ihr ein eigenes Label auf die Beine gestellt haben?

Hier fallen uns Denimalistic (www.denimalistic.at), Racoon (www.rac-oo-n.jimdo.com) und stillos (www.stillos.at) ein.

Was erwartet uns 2014 bei igou?

Im Herbst 2013 haben wir mit einer Bastelei für Kinder begonnen, diese wollen wir im Neuen Jahr fortsetzen. Auf spielerischer Weise versuchen wir Kindern einen vielseitigen Zugang zu kreativen und künstlerischen Prozessen zu ermöglichen. Durch das Kennenlernen verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten, Arbeitstechniken und Materialien werden diese Prozesse gefördert.

Ebenfalls 2013 wurde der Verein ideenmechaniker gegründet (www.ideenmechaniker.at). Dieser ist eine Gemeinschaft von Bildenden Künstlern und Handwerkern (auch Designer und Architekten). Ein Hauptanliegen ist uns der Schaffensprozess an und für sich. Jeder profitiert von der Erfahrung des Anderen und hat die Möglichkeit daran zu wachsen.

Wir werden unseren Ideen weiterhin freien Lauf lassen und gehen guter Dinge ins Neue Jahr.

 

www.igou.at

www.facebook.com/igou

www.dawanda.com/igou

http://instagram.com/igou_#

 

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